25.08.17

10 Tipps für gelungende Architekturaufnahmen

Fotografierst du gerne Gebäude? Dann habe ich hier 10 Tipps für dich:

  1. Achte auf das Licht

    Das Spiel von Licht und Schatten verleiht vielen Architekturaufnahmen den besonderen Reiz. Andererseits können harte Schatten, die an einem strahlenden Sonnentag auf ein Haus fallen, sehr störend sein. Wenn die Schatten nicht wesentlich zur Bildkomposition beitragen, solltest du lieber wiederkommen, wenn die Fassade schattenfrei ist.

  2. Welches Format ist richtig?

    Hochformat bietet sich für hohe Gebäude wie Kirchtürme an, das Querfomat für ausgedehnte Bauwerke. Das ist die Regel. Aber oft ergeben die Ausnahmen interessantere Bilder. Es muss ja nicht immer das gesamte Gebäude gezeigt werden.

  3. Stürzende Linien

    Das Dilemma mit den stürzenden Linien ist bekannt. Entweder ganz oder gar nicht. Wenn du das Gebäude nicht absolut gerade ausrichten kannst, dann nutze die stürzenden Linien kreativ. Fotografierst du sehr viel Architektur, lohnt sich vielleicht die Anschaffung eines Tilt-/Shift-Objektivs für dich.

  4. Spiegelung ist nicht gleich Spiegelung

    Es kann unglaublich wirkungsvoll sein, wenn sich in einer modernen Fassade ein altes Gebäude spiegelt. Wenn sich allerdings in den Fenstern Autos, Fassaden oder einfach nur weiße Lichtflecken zeigen, ist das meist weniger attraktiv. Der Einsatz eines Polfilters kann hier Wunder bewirken.

  5. Was steht vor dem Haus?

    Achte auf parkende Autos, Bäume und dergl. mehr. Wenn diese „Requisiten“ nicht in die Komposition einbezogen werden, können sie sehr störend wirken. Denke immer an den Leitsatz: Weniger ist mehr!

  6. Auf den Blickwinkel kommt es an

    Steige auf Bänke, klettere auf Türme oder gehe in die Hocke. Ungewöhnliche Blickwinkel erzeugen Spannung und erregen Aufmerksamkeit!

  7. Die Wahl der Brennweite

    Verwende unterschiedliche Brennweiten. Willst du sehr viel von einem Gebäude auf ein Bild bekommen oder einen gesamten Gebäudekomplex ablichten, ist ein Weitwinkelobjektiv die richtige Wahl (achte aber darauf, dass die Gebäude nicht verzerrt dargestellt werden). Für Details hingegen benötigst du ein Teleobjektiv.

  8. Achte auf die Wolken

    Die Wolken können die Bildwirkung unterstreichen oder dem Gebäude die Schau stehlen. Es kommt immer darauf an, was du mit dem Bild ausdrücken willst.

  9. Bring Leben ins Bild

    Die meisten Architkturfotos zeigen die Gebäude ohne Menschen. Aber die Häuser wurden von und für Menschen errichtet. Warum sollte man sie nicht ins Bild einbeziehen.

  10. Das leidige Stativ

    Verwende ein Stativ, damit deine Fotos gestochen scharf sind. Ich weiß, das ist oft lästig. Aber unscharfe Fotos sind noch lästiger!

 

Bleibt mir nur noch, dir viel Spaß beim Fotografieren zu wünschen – und immer gutes Licht!

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