Das siebte Modul, also die Verlängerung der Meisterklasse kreative Fotografie, ist freien Fotoprojekten gewidmet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben dabei die Möglichkeit, mehrere kleinere oder auch ein umfassendes großes Projekt zu realisieren.
Eva Kaufmann-Schreiber aus Linz entschied sich zuletzt für ein wahres Mammutprojekt: das Mittelalter. Wer nun Bilder von Kirchen, Statuen oder anderen bekannten Zeugnissen dieser Epoche erwartet, liegt jedoch völlig falsch. Eva verfolgte eine ganz andere Idee. Am besten lassen wir sie selbst zu Wort kommen:
Das Mittelalter ... Fast ein Jahr habe ich um die für mich passende Form gerungen, in der ich diese Epoche fotografisch darstellen wollte. Der Bereich der Architektur und figuralen Kunst, der anfangs noch übermäßige Bedeutung hatte, schrumpfte mehr und mehr und wich symbolhaften Fotos, die v. a. das Lebensgefühl dieser Zeit widerspiegeln. Auch die Freude und Lebenslust sollte ihren Platz finden, daher habe ich auch eine Gedichtinterpretation in das Projekt integriert.
Nun liegen verschiedene Themen mit verschiedenen fotografischen Zugängen vor uns, allesamt jedoch von einer sehr subjektiven Betrachtungsweise bestimmt. Leider können in diesem Zusammenhang nicht alle Teile veröffentlicht werden, da manches in Museen fotografiert wurde, das heute unter Urheberrecht/Hausrecht fällt.
Helgas Geduld, Einfühlungsvermögen und professionelle Unterstützung waren die wesentliche Leitlinie, die das Projekt auch tatsächlich zustande kommen ließ. Dafür danke ich ihr herzlichst.
Eva hat es bereits angesprochen: Aus rechtlichen Gründen kann hier nur ein kleiner Ausschnitt des Projekts gezeigt werden. Darüber hinaus würde sein voller Umfang ohnehin den Rahmen dieses Blogs sprengen.
"Spuren in das Mittelalter" von Eva Kaufmann-Schreiber
Der hier gezeigte Auszug stammt aus drei Kapiteln des deutlich umfangreicheren Gesamtprojeks, das Eva in einem Fotobuch zusammengestellt hat.
Sagenumwoben
Mythen und Träume
Alte Geschichten, immer wieder erzählt.
Abschreckung, Hoffnung und Traum von einer gerechteren Welt.
Die Leichtigkeit des Seins
Unter der Linden
(Walter von der Vogelweide)
Die "niedere Minne" erzählt vom Glück, die "'hohe Minne" von der Pflicht.
Ganz klar. auf welcher Seite man stehen möchte.
Lichtspuren
Spuren ins gedachte Jenseits
Verflechtung von Licht und Sehnsucht
und einer schwarzen Hölle.

Ganz große Kunst: Chapeau!
Danke für deinen Kommentar, liebe Ulrike. Dem kann ich mich nur anschließen!
Beeindruckend!
Herzlichen Dank!