Was nützen die besten Fotos, wenn sie nur auf der Festplatte vor sich hin dümpeln? Mache mehr aus deinen Aufnahmen! Möglichkeiten gibt es viele.

Du kannst deine Bilder ausdrucken, an die Wand hängen oder in Mappen präsentieren. Daraus einen Kalender erstellen, oder ein Fotobuch. Neben FineArt Prints ist das Fotobuch für mich die beste Wahl der Präsentation. Außerdem ist es ein tolles Gefühl, sein eigenes Buch in Händen zu halten. Packen Sie’s an. Es ist gar nicht so schwer.

Sind die Fotos ausgewählt, hast du die Qual der Wahl. Du mußt entscheiden, wo du dein Fotobuch drucken läßt. Anbieter gibt es im Internet en masse. Sie unterscheiden sich u. a.:

  • in den angebotenen Buchformaten,
  • in der Papierqualität (z. B. einfaches Papier oder hochwertiges Fotopapier),
  • im Umschlag (z. B. Schutzumschlag oder Hardcover),
  • in der Software (firmeneigene Software oder Hochladen einer PDF-Datei möglich),
  • in der Farbe des Vorsatzpapiers (das ist das Papier, auf der Rückseite des Einbands),
  • und natürlich im Preis.

Einer der bekanntesten Anbieter in Deutschland ist CEWE. Ich gebe zu, ich habe bislang noch nie ein Fotobuch bei CEWE erstellen lassen, da ich meine Bücher in InDesign von Adobe gestalte und dann drucken lasse. Aber nicht jeder hat ein Layoutprogramm. Daher möchte ich heute CEWE testen.

Mein Test der CEWE-Fotobücher

Es ist ganz einfach: Man lädt die Software herunter, installiert sie auf dem Rechner – schon kann es losgehen.

Zunächst wird das Format ausgewählt, dann kann man sich entscheiden, ob man ein leeres Buch füllen will, oder einen Vorschlag für die Platzierung der Bilder erhalten möchte.

CEWE Fotobücher, foto.kunst.kultur

Ich habe mich für ein leeres Buch entschieden und die Fotos selbst eingefügt. Für das Layout der einzelnen Seiten gibt es eine ganze Reihe von verschiedenen Vorlagen. Oder man erstellt sich ein eigenes Layout und speichert es als neue Vorlage. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind vielfältig. Natürlich lässt sich auch Text hinzufügen und beliebig formatieren.

CEWE Fotobücher, foto.kunst.kultur

Die Software ist weitgehend selbsterklärend. Auch PC-Unerfahrene können damit nach kurzer Einarbeitungszeit ein Fotobuch erstellen.

Besonders praktisch finde ich die Anzeige der Auflösung. Ein kleiner Smiley zeigt beim Anklicken eines Fotos in den Ampelfarben an, ob die Auflösung für den Druck ausreichend, grenzwertig oder zu niedrig ist. So ist man vor bösen Überraschungen sicher.

Schon bald war mein erstes CEWE-Fotobuch fertig. Der Bestellvorgang gestaltete sich einfach und unproblematisch. In nur wenigen Tagen wurde das Buch gut und sicher verpackt geliefert.

Mein Fazit: Die Software hat mich durch die einfache Bedienbarkeit überzeugt – wenn auch für die professionelle Gestaltung eines Layouts einige Funktionen fehlen. So habe ich z. B. vermisst, dass man den Abstand zwischen den Bildern nur anhand eines Rasters festlegen kann. Dieses lässt sich zwar beliebig einstellen, gilt aber dann immer für das gesamte Buch.

Nicht gefallen hat mir, dass man mit der Anzahl der Seiten nicht flexibel ist. Die Minimum-Anzahl beträgt 26 Seiten, danach kann um jeweils 8 Seiten ergänzt werden – bis die vom Buchformat abhängige maximale Seitenanzahl erreicht ist. Ich hatte für mein Buch noch weitere vier Seiten vorgesehen und musste mich schweren Herzens davon trennen.

Dennoch kann ich CEWE für das Festhalten von Urlaubserinnerungen oder kleinen Fotoprojekten sehr empfehlen. Weniger geeignet sind die Bücher für qualitativ hochwertige Projekte im (semi)professionellen Bereich. Aber dieser Anspruch wird von CEWE schließlich auch nicht gestellt.

Über mich, Helga Partikel

Ich bin Fotografin aus Leidenschaft und habe mich ganz der kreativen Fotografie und der Fotokunst verschrieben. Gerne gebe ich meine Begeisterung und mein Wissen in Fotokursen und auf Fotoreisen weiter. Lass dich von mir anstecken!

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Das sagen Teilnehmer zu meinen Kursen

Ich fühle mich gerade sehr erfüllt und bereichert

Für mich hat der Kurs, abgesehen von den Wabi Sabi Motiven, etwas sehr grundlegend fotografisches in mir angesprochen, das ich noch gar nicht so richtig benennen kann:
Mich mit der Einfachheit und ihrer Schönheit und auch dem Aspekt der Spuren von Zeit im Bild zu beschäftigen, hat mir irgendwie das Prinzip des Königs und am letzten Abend die Bedeutung der Blickrichtung näher gebracht. Als ob der König mit dieser Einfachheit und die Blickrichtung mit dem Element Zeit in Beziehung stehen. Für mich haben diese beiden Begriffe jetzt irgendwie mehr „Körper“. Mal sehen wie es mir gelingt, damit bewusster zu sein.
Das ist eben das Tolle an deinen Bildbesprechungen: dass die sehr einleuchtenden abstrakten Kompositionsregeln in den Besprechungen konkret werden, sich mit Bildern und Erfahrungen füllen. 7 mal muss das Gehirn etwas hören und tun bis es gelernt ist … mindestens vermutlich.

Ja, Du siehst, ich fühle mich gerade sehr erfüllt und bereichert und freue mich über die Inspiration und auch den Prozess den die letzen zwei Wochen mit diesem Thema in mir in Bewegung gebracht haben. Fotografie ist eben auch persönliche Entwicklungsarbeit. Eine schöne Arbeit.

Ulrike ... Wabi-Sabi

Du erklärst so schlüssig

Liebe Helga,
Du erklärst so schlüssig, dass ich mich endlich wirklich in Lightroom zurechtzufinden beginne. Ich arbeite mit dem Programm schon seit Jahren und habe auch schon Kurse besucht. Aber so wie du, brachte es mir keiner näher. Riesen Kompliment!

Elisabeth

Eine Insel mit vielen Gesichtern

Sylt, eine Insel mit vielen Gesichtern. Eine Gruppe, sprühend vor Kreativität. Bestens "be-reet-dacht" durch Bärbel. In den richtigen Rahmen gebracht durch dich, liebe Helga! Die Ergebnisse der Woche sprechen für sich! Ein herzliches Danke für diese inspirierende Woche!

Brigitte
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