Jeden Freitag verschicke ich meinen foto.tipp fürs Wochenende. Manchmal mit Denkanstößen zur Fotografie oder einem Lesetipp, oft mit einer Anregung für ein Foto(projekt).

foto.tipp 8. März 2024: Fotografiere Schilder

Die Aufgabe war eigentlich einfach, aber die Motivsuche hatte es in sich. 

"Du kannst einzelne Schilder fotografieren, die witzig oder besonders schön sind. Auf Wochenmärkten oder vor Restaurants findet man oft fotogene handgeschriebene Schilder. Mir gefallen die mit kuriosen Tippfehlern besonders gut. Auch Verkehrszeichen bieten sich an. Sie müssen nicht in Massen auftreten wie bei dem Bild oben. Du kannst auch ein einzelnes fotografieren. Vielleicht arbeitest du mit Unschärfe, Filtern oder einer anderen Kreativtechnik?"

Ein paar Leser meiner foto.tipps sind fündig geworden und haben diese Bilder eingereicht.

foto.tipp 9. Februar 2024: Fasching/Karneval

Erstelle ein Miniprojekt zum Fasching/Karneval, so lautete die Aufgabe zum Faschingswochenende. Ein paar Ideen habe ich den Lesern der foto.tipps mit auf den Weg gegeben, sie konnten aber natürlich auch eigene Ideen umsetzen.

Auch eine Alternative war geboten: "Falls du dich nicht ins Getümmel stürzen willst, kannst du auch Faschingskrapfen backen und den Prozess in einer Sequenz festhalten. Oder du besorgst dir Dekoartikel, z. B. ein paar Luftschlangen oder Konfetti, und tobst dich mit deiner Kamera zuhause kreativ aus." Alle Einsender haben sich aber lieber unters bunte Volk gemischt. 

Die Bilder machen Faschingslaune, oder?

foto.tipp 28. Dezember 2023: Bilder für den Frieden

Uns allen wurde in den letzten Monaten vor Augen geführt, wie zerbrechlich der Frieden auf unserer Welt ist. Ich bin sprachlos und fühle mich ohnmächtig, wenn ich Nachrichten höre. Die letzten foto.tipps des Jahres sind dem Frieden widmen.

Die Aufgabe in den foto.tipps:
Halte "Frieden" fotografisch fest: Frieden in den großen internationalen Angelegenheiten, aber auch Frieden in unseren persönlichen Beziehungen oder mit uns selbst. Die Interpretation von Frieden ist natürlich subjektiv. Experimentiere mit verschiedenen Techniken und Perspektiven, um deine persönliche Vision von Frieden im Foto auszudrücken.

Ingrid Birkhold, Kursteilnehmerin und Leserin meines foto.blogs, hat zu ihrem Foto ein Haiku geschrieben:

Engelshaar - fließend
Hoffnungsschimmer für die Welt
erhellt den Winter.

Ingrid Birkhold

foto.tipps

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foto.tipp 8. Dezember 2023: Faszination Kerzenlicht

Es ist schon etwas herausfordernd, brennende Kerzen zu fotografieren. Ein paar Tipps dazu habe ich in einem Blogbeitrag zusammengestellt: zum Beitrag

Fotografiere also eine oder mehrere Kerzen:

  • mit oder ohne Requisiten/Hintergrund,
  • ganz normal, minimalistisch oder malerisch (gestische Fotografie),
  • als Einzelbilder, Diptychen, Serie, Essay, oder ...

Du hast alle Freiheiten. Nur eines sollten deine Fotos sein: KREATIV.

Verbunden war die Aufgabe mit der Bitte, mir max. drei Bilder zum foto.tipp zu senden. Ich freue mich sehr, dass hier die ganze Woche lang Kerzenfotos eingetrudelt sind. Hier sind die Bilder.

Über einen Kommentar würde ich mich sehr freuen. Die Fotografen bzw. Leser meiner foto.tipps tun es sicher auch.

Über mich, Helga Partikel

Ich bin Fotografin aus Leidenschaft und habe mich ganz der kreativen Fotografie und der Fotokunst verschrieben. Gerne gebe ich meine Begeisterung und mein Wissen in Fotokursen und auf Fotoreisen weiter. Lass dich von mir anstecken!

  • Die Fotos zum Thema Karneval/Fasching sind klasse! Alle! Deswegen habe ich auch keine Lieblingsaufnahme, keinen Favoriten!

  • Hallo auch von mir.
    Uwe hat geschrieben: Ich ringe noch mit der Modul 2 Aufgabe…..
    Uwe, das tröstet mich. Sehr sogar, ich bin so ungern allein (smile).
    Auch ich freue mich , dass Andere Gelegenheit hatten, kreativ zu sein und ich die Ergebnisse sehen darf. Wenn auch erst jetzt.
    Kerzen stehen im Allgemeinen und gerade in weihnachtlichen Zeiten für Wärme und Stille, Geborgenheit etc. Eigentlich alles was gut tut und mit dem man zur Ruhe kommen kann. Ich finde, dazu gehören alle Fotos.
    Etwas aus der Reihe scheinen die 3 Fotos von Doree zu springen. Solch eine geschichtslastiges Werk von Gerhard Richter als Vorbild zu nehmen ist mutig. Ich finde auch gut, dass Doree das Original nicht, es lediglich einfach machend kopiert hat, weder in den Farben des Originals und seiner Stimmung, noch in der Position und Lage des Schädels zur Kerze. Selbst der wahrscheinlich ungewollte „Heiligenschein“ des Schädels tut in diesem Sinn ein wenig gut.
    Ich mag diese Fotos, vielleicht auch, weil ich darin nichts bedrohliches sehe. Danke auch dafür.

    • Danke für deinen Kommentar, lieber Klaus-Gerd, über den ich mich sehr freuen. Auch Fotografen werden das bestimmt tun, allen voran Doree.

  • In der Tat, liebe Marianne, habe ich mich über deine Zustimmung gefreut. Hatte ich doch Zweifel, ob ich so solch ein Foto zur Adventszeit bringen kann. Aber dieses Motiv, abgewandelt von dem ganz bekannten Bild „Schädel und Kerze“ von Gerhard Richter, reizte mich schon so lange. Und so wagte ich mich dran. Ich gebe zu, ich habe fast einen ganzen Tag gebraucht, bis ich zufrieden war. Ich hatte ehrlich nicht erwartet, dass es so kompliziert sein könnte. Sieht dieses Motives doch so einfach, beinahe banal, aus. Erst wenn man es versucht nachzustellen, merkt man, hier wurde nicht einfach nur etwas zusammengefügt. Sondern Richter achtete auf Proportionen. Auf den Blickwinkel, Abstand usw. Nun ja. Das zu meinem Motiv.
    Nun aber auch wenig zu den eingereichten Arbeiten. Eigentlich gefallen mir fast alle Bilder. Aber natürlich habe ich auch meine Favoriten. Ich bin Minimalist und affin für SW und Monochrom, deshalb gefallen mir einige Bilder ganz besonders:
    das von Brigitte Petri, in der ganz linken Spalte, gefällt mir sehr gut.
    Ich könnte es mir zwar noch etwas reduzierter vorstellen. Dennoch so warmes Kerzenlicht in SW rüber zu bringen, ist nicht ganz einfach. Aber hier ist’s gut gelungen.
    Das Bild, in der ganz rechten spalte, von Hans Landenberger gefällt mir, weil es wie ein Ausschnitt von dem Richter-Bild aussieht, das mich zu meinen Bildern inspirierte. Die Farbgebung ist schon sehr ähnlich. Außerdem, ist es schön minimalistisch.
    Das Bild von Karin Meckel, in der ganz linken Spalte, finde ich auch toll. Hier auch wieder Minimalismus. Auch was die Farbgebung betrifft. Schwarz und Gold, das hat eine starke und edle Wirkung.
    Stark auch das Bild von Renate Ober, in der mittleren Spalte. Auch wieder minimalistisch, nicht nur in der Farbgebung. Und der Rauch! Fantastisch!was habe ich probiert und probiert, sowas auf dem einen meiner Fotos hin zu bekommen. Irgendwann, nach dem hundertsten Mal anzünden und auspusten, hab ich mich mit dem Ergebnis zufrieden gegeben, auch wenn ich es eigentlich noch nicht hunderprozentig wahr.
    Und dann ist da noch das Bild von Marianne Zimmermann, in der ganz linken Spalte. Diese Reihung, die ins unendliche zu führen scheint. Gefällt mir auch sehr gut. Vielleicht wärs noch interessanter, wenn bei den ersten drei Teelichtern die Flammen deutlicher zu sehen wären. Dennoch, diese Unendlichkeit des Lichts, gefällt mir gut.
    So, für heute muss es erst mal genügen. Hab eh schon viel geschrieben.
    Liebe Grüße und frohe Feiertage euch Allen … Doree

  • Supppaaaa das ihr euch soviel Zeit gönnt!
    Ich ringe noch mit der Modul 2 Aufgabe…..

    • Danke für deinen Kommentar, lieber Uwe. Die meisten Fotografen, die Kerzenbilder eingestellt haben, sind nicht in der Meisterklasse. Wahrscheinlich, weil sie auch mit den Modulen ringen. 🙂

  • Hallo!
    Die Bilder sind alle kreativ! Aber besonders aufgefallen ist mir die Geschichte mit dem Totenkopf von Doree Richtown! Super!
    Allen einen schönen Adventsonntag!

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    Das sagen Teilnehmer zu meinen Kursen

    Wertschätzender Austausch

    Ich hatte an einigen Online Kursen von Helga teilgenommen, von denen ich jedes mal begeistert war. Diesmal durfte ich nach Sylt mit und war überwältigt: die Kombination aus Theorie, Bildbesprechung, Insel erforschen und wertschätzendem Austausch innerhalb der Gruppe ist die ideale Mischung, um sich selbst beim Fotografieren weiter zu entwickeln.

    Nicole

    Die Meisterklasse ist wirklich ein besonderes Format.

    Die Meisterklasse ist wirklich ein besonderes Format. Ich finde es toll, dass Du Dir so viele Gedanken zu den Aufgaben machst, Aufgaben stellt, die wirklich herausfordernd sind und die Kreativität und das Künstlerische betonen und dass du uns immer wieder neu anspornst, das Beste aus uns rauszuholen. Auf diese Weise entwickelt man sich wirklich weiter und kommt wirklich raus aus der Komfortzone (zumindest wenn man das möchte :-).

    Ulrike St.

    Großer Lernerfolg, grandiose Dozentin

    Fantastischer Kurs mit fantastischen Inhalten. Großer Lernerfolg, grandiose Dozentin!!!
    Vielen Dank!!!

    Georg
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