Berge unter Sternen, Lesetipp, foto.kunst.kultur

Berge unter Sternen

Es gibt Fotos, die werde ich mein ganzes Leben nicht machen können. Nicht, weil mir das Wissen, die Begabung oder die Ausrüstung fehlen würde (wobei es daran auch ab und zu hapert). Nein, es mangelt ganz einfach an der notwendigen Kondition.

Bernd Williger und Norbert Span scheinen damit gesegnet zu sein. Die beiden Fotografen haben sich mehrfach auf den anstrengenden Weg gemacht und haben Berge bestiegen, dort übernachtet und in der Dämmerung, zur Goldenen Stunde oder bei Nacht fotografiert. Über 250 Nächte haben die beiden Freunde in den Bergen verbracht.

„Viele unserer Aufnahmen sind uns nur gelungen, weil wir zu zweit in den Bergen ein gut funktionierendes, auch gegenseitig unterstützendes Duo sind.“

Das Ergebnis dieser Touren ist ein wunderbarer Bildband „Berge unter Sternen“, erschienen im Knesebeck-Verlag. Beim Blättern im Buch kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus und beim Lesen der Texte durfte ich viel dazu lernen: über das Zodiakallicht z. B., über die Lichtverschmutzung oder den Erdschattenbogen.

„Die mit einem lichtstarken Objektiv ausgestattete Fotokamera eröffnet bei längeren Belichtungszeiten eine gänzlich neue, eigene Welt: Sternbilder, Zodiakallicht, Milchstraße, Andromedagalaxie, Planete, Sternenhaufen, Sternschnuppen und der Mond.“

Eine Welt, die ich in der Natur wohl nie erleben werde. Der Aufstieg ist anstrengend, die Nächte in den Bergen sind eiskalt, die Ausrüstung ist schwer. Pro Rucksack kommen stolze 25 kg zusammen: Fotoausrüstung, Verpflegung, Zelt …

„Wir tragen lieber etwas schwerer und genießen unsere Zeit am Berg mit einer heißen Gulaschsuppe um Mitternacht und Kaffe und Keksen am Morgen.“

Wer kann, der kann. Mir bleibt zum Glück das Buch, in dem ich die Schönheit der Berge bei Nacht anhand der beeindruckenden Fotos nachvollziehen kann.

Übrigens: Wer’s nachmachen will und kann, für den enthält das Buch ein kurzes „Making of“ mit Tipps zur Fotografie und zur Ausrüstung.

Berge unter Sternen

Bernd Williger, Norbert Span
Knesebeck Verlag
28.0 x 24.5 cm,gebunden mit Schutzumschlag,144 Seiten mit 100 farbigen Abbildungen
ISBN 978-3-95728-033-6

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Berge unter Sternen

Über mich, Helga Partikel

Ich bin Fotografin aus Leidenschaft und habe mich ganz der kreativen Fotografie und der Fotokunst verschrieben. Gerne gebe ich meine Begeisterung und mein Wissen in Fotokursen und auf Fotoreisen weiter. Lass dich von mir anstecken!

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Das sagen Teilnehmer zu meinen Kursen

Die Aufgabenstellungen haben meine Fertigkeiten sowohl erweitert als auch weiter entwickelt.

Die Aufgabenstellungen haben meine Fertigkeiten sowohl erweitert als auch weiter entwickelt. Dabei hat mir die professionelle Unterstützung Helgas mittels sachlicher Kritik und ihrem reichen Fundus an weiterführenden Ideen stets weitergeholfen.
Die Meisterklasse bietet darüberhinaus durch das Zusammenkommen in den sogenannten Klassentreffen die Möglichkeit des gegenseitigen Austauschs mit anderen TeilnehmerInnen. Es ist äußerst inspirierend Arbeitsweisen und künstlerische Fotoergebnisse der anderen TN zu erleben.
Ich kann diesen Kurs zur Vertiefung bisheriger Kenntnisse und zur fotokünstlerischen Weiterentwicklung nur empfehlen!

Klaus ... Meisterklasse

Es war rundherum eine perfekte Woche

Liebe Helga, vielen Dank! Wieder einmal ein toll organisiserter Kurs auf der Insel in einer perfekten Unterkunft. Die Ergebnisse der konstruktiven und hilfreichen Bildbesprechungen, in denen uns der Horizont immer wieder gerade gerückt wurde, konnten im Anschluss beim Fotografieren sofort umgesetzt und angewendet werden. Daneben gab es auch viel Zeit für den persönlichen Austausch und zum Schluss die obligatorische persönliche Mappe. Es war rundherum eine perfekte Woche.

Klaus

Die Meisterklasse ist wirklich ein besonderes Format.

Die Meisterklasse ist wirklich ein besonderes Format. Ich finde es toll, dass Du Dir so viele Gedanken zu den Aufgaben machst, Aufgaben stellst, die wirklich herausfordernd sind und die Kreativität und das Künstlerische betonen und dass du uns immer wieder neu anspornst, das Beste aus uns rauszuholen. Auf diese Weise entwickelt man sich wirklich weiter und kommt wirklich raus aus der Komfortzone (zumindest wenn man das möchte :-).

Ulrike St.
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