Helga Partikel, Silvester

Bring deine Kreativität in Schwung

Immer diese guten Vorsätze!

Immer diese guten Vorsätze!

Der Alltag hat uns wieder! Ich hoffe, du bist gut ins neue Jahr gerutscht und hattest angenehme Feiertage.

Der Jahreswechsel ist immer eine Zeit des Rückblicks und Ausblicks. Was ist im vergangenen Jahr geschehen, wie wird das kommende Jahr aussehen?

Vielleicht hast du dir vorgenommen, mit dem Rauchen aufzuhören, mehr Sport zu treiben, dir mehr Zeit für Ihre Familie und Freunde zu nehmen?

Einen guten Vorsatz solltest du nicht vergessen: Kümmere dich im neuen Jahr mehr um dein Hobby, die Fotografie. Ich gehe davon aus, dass die Fotografie dein Hobby ist – sonst würdest du wohl kaum diesen Beitrag lesen, oder?

Wie könnten deine Vorsätze für das neue Jahr in Sachen „Fotografie“ wohl aussehen? Hier ein paar Tipps, die dich garantiert weiterbringen werden.

Legen dir ein Jahresalbum an

Dazu wählst du jeden Monat dein bestes Foto aus. Es können auch mehrere Bilder pro Monat sein. Beschränke dich aber auf maximal drei Fotos, denn auch die Qual der Wahl wird dich weiterbringen. Es ist nämlich gar nicht so einfach, die eigenen Bilder zu beurteilen.

Du kannst dir für deine Monatsfotos eine Lightroom-Sammlung anlegen. Weit schöner aber ist es, du druckst die Fotos aus und legst dir ein Album an.

Ich verwende dafür die Hahnemühle Skizzenbüher. Ein solches Buch hat gleich mehrere Vorteile:

  1. Die Seiten sind dick genug, um sich nicht zu biegen, wenn man ein Foto aufklebt.
  2. Durch die Spirale klafft das Buch auch dann nicht auseinander, wenn man mehrere Bilder eingeklebt hat.
  3. Es sieht es gut aus und
  4. es ist preisgünstig.

Ich habe 2015 mit den Jahresalben angefangen. Glaube mir: Es macht Spaß, darin zu blättern und die Erfolge eines Jahres zu sehen. Vielleicht erkennst du beim Druchblättern auch, dass sich dein fotografischer Stil während des Jahres geändert hat.

Oder du fragst dich mit einem Blick auf deine Fotos, warum du im Januar dieses oder nicht jenes Bild ausgewählt hast? Es ist übrigens wichtig, dass du die Fotos Monat für Monat einklebst. Warte nicht bis zum Ende des Jahres, wähle dann alle Fotos aus und erstelle dein Album.

Nimm dir konkrete Aufgaben vor

Die meisten Hobbyfotografen reagieren nur auf schöne Dinge, die ihnen mehr oder weniger zufällig über den Weg laufen. Wenn du dich fotografisch weiter entwickeln willst, solltest du besser gezielt vorgehen. Nimm dir kleine Aufgaben für einen Fotospaziergang vor, aber auch größere Projekte.

Lernen das Licht zu lesen

Fotografieren heißt „malen mit Licht“. Licht ist die wichtigste Voraussetzung für ein gutes Foto. Mit schlechtem Licht kannst du ein gutes Motiv zerstören, gutes Licht kann auch aus einem wenig spektakulären Motiv ein interessantes Foto machen.

Beobachte das Licht, auch wenn du ohne Kamera unterwegs bist. Ist es hart oder weich? Wirft es Schatten? Wie ist das Licht zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten?

Beschäftige dich mit dem Licht – deine Fotos werden davon profitieren!

Gehe ins Kino

Ich weiß, du willst fotografieren und nicht filmen. Gehe dennoch ins Kino (oder schaue dir gute Filme im Fernsehen an). Lasse dich gerne vom Film mitreißen, aber achte auch gezielt auf die einzelnen Bilder. Die großen Filmemacher wissen genau, was sie tun. Sie sind Meister der Bildkomposition und der Lichtsetzung. Wir können viel von Ihnen lernen. Apropos lernen. Hier gleich mein nächster Tipp:

Beschäftige dich mit Fotokunst

Ich weiß, dieser Rat von mir hat langsam einen langen Bart. Aber ich kann ihn nicht oft genug wiederholen. Schaue dir die Werke der großen Fotografen an. In Büchern, im Internet und in Ausstellungen. Analysiere die Bilder. Wie hat er/sie das gemacht? Wie ist die Bildkomposition? Welche Aussage hat das Bild?

Fotografiere, fotografiere, fotografiere

Es klingt banal, ist es aber nicht. Du musst fotografieren, wenn du gute Bilder machen willst. Bücher lesen alleine, hilft nicht weiter. Fotografieren ist ein Handwerk, und ein Handwerk lernt man nur durchs Tun. Oder glaubst du, dass ein Schreiner einen soliden und schönen Schrank bauen kann, wenn er nur gelesen hat, wie das geht?

Also fotografiere, was das Zeug hält. Ich rede nicht vom knipsen. Ich spreche vom Fotografieren. Mehr dazu findest du in dem Beitrag „Knipsen oder fotografieren?.

Klar, es gäbe noch viele weitere gute Vorsätze:

  • Mehr das Stativ benutzen,
  • auf den Weißabgleich achten,
  • in RAW fotografieren,
  • endlich die Funktionen der Kamera beherrschen,
  • die Bilderflut ordentlich organisieren,
  • ein Fotobuch machen
  • ein Projekt umsetzen …

Die meisten guten Vorsätze dieser Art erledigen sich von selbst, wenn du die o. g. Tipps beherzigst. Wenn du dich ein paar Mal geärgert hast, dass die Fotos verwackelt sind, wirst du freiwillig ein Stativ benutzen. Oder einen Fotokurs besuchen, wenn du wieder einmal feststellst, dass die Kamera nicht das tut, was du willst. Oder ein ganz bestimmtes Foto nicht findest. Oder …

Mir bleibt nur, dir alles, alles Gute fürs neue Jahr zu wünschen.

Komm‘ gut durchs Jahr und mach‘ das Beste draus!

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