Augen auf! Leica feiert Geburtstag 

Ausstellung: AUGEN AUF! – 100 Jahre Leica Fotografie
09.03. - 05.06.2016
Kunstfoyer, Versicherungskammer Kulturstiftung
Maximilianstr. 53, München

Bild oben: Ur-Leica von 1914, © Leica Camera AG, 2016 / Kunstfoyer

Wer sagt eigentlich, dass Kameras alle aus Japan kommen? Ein deutsches Unternehmen hat Weltgeschichte geschrieben und feiert nun seinen 100. Geburtstag.

Die berühmte Leica (Abkürzung für "Leitz(sche) Camera") stammt aus dem Hause Ernst Leitz Wetzlar GmbH, das ursprünglich vor allem auf die Herstellung von Mikroskopen spezialisiert war. Ab dem Ende des 20. Jahrhundert wurden auch professionelle Filmkameras hergestellt. 1914 baute Oskar Barnack die erste Kleinbildkamera der Welt - die sog. Ur-Leica (Bild oben). Er wollte eine kleine, leichte Kamera für seine privaten Wanderungen und Ausflüge.

Der Siegeszug der Leica war nicht aufzuhalten. Vor allem Fotojournalisten und Fotokünstler erkannten schnell ihren Vorzug gegenüber den sperrigen Groß- oder Mittelformatkameras, die sie bislang mitschleppen mussten. So wundert es kaum, dass man lange in der Fotogeschichte suchen muss, bis man einen Fotografen findet, der NICHT mit der Leica fotografiert hat.

„Die Leica ist die Verlängerung meines Auges“,

bekannte Henri Cartier-Bresson, der König der Street Photography. Was wäre dieses Genre ohne Leica? Dank der kleinen Kamera aus Wetzlar wissen wir heute, wie die Welt früher ausgesehen hat. Sie hat den Blick auf die Welt verändert - bzw. rückblickend für uns erst möglich gemacht.

Henri-Cartier Bresson, Robert Capa, Alfred Eisenstaedt,  Alexander Rodtschenko, F.C. Gundlach, Robert Lebeck, William Eggleston, Paolo Roversi, René Burri, Thomas Hoepker - die Liste wäre endlos. Sie alle haben mit der Leica Fotogeschichte geschrieben.
Die Kulturstiftung der Versicherungskamera in München feiert den Geburtstag der Leica mit einer großartigen Ausstellung.

„Die Ausstellung „Augen auf! 100 Jahre Leica Fotografie“ beleuchtet in sechzehn Kapiteln Aspekte der Kleinbildfotografie: Von journalistischen Strategien über dokumentarische Ansätze bis hin zu freien künstlerischen Positionen. Sie verdeutlicht erstmals aus kunst- und kulturgeschichtlicher Perspektive, wie sich das fotografische Sehen im 20. Jahrhundert durch das Leica Kleinbild verändert hat. Mehr als 300 Fotografien aus internationalen Sammlungen und Museen sowie Zeitschriften und bedeutende Fotobücher belegen die unterschiedlichen Aspekte der Leica Fotografie ab Mitte der 1920er-Jahre.“ - so die Ausschreibung der Ausstellung.

Es erwartet dich ein großartiger Querschnitt durch die Geschichte der Fotografie. Unbedingt hingehen, anschauen und genießen!


Hans Silvester: Stahlgerüstmontage, ohne Jahr (ca. Ende der 1950er Jahre)
© Hans Silvester/ Leica Camera AG, 2016 / Kunstfoyer

Hans Silvester, Leica, foto.kunst.kultur, Ausstellung Kunstfoyer


Walter Vogel, Dalmatiner ... Kein Interesse an Fußball, Düsseldorf, 1956
© Walter Vogel, 2016 / Kunstfoyer

Walter Vogel, Ausstellung, Kunstfoyer, foto.kunst.kultur
Augen auf! Leica feiert Geburtstag | zuletzt überarbeitet am: 06.09.2022

Über mich, Helga Partikel

Ich bin Fotografin aus Leidenschaft und habe mich ganz der kreativen Fotografie und der Fotokunst verschrieben. Gerne gebe ich meine Begeisterung und mein Wissen in Fotokursen und auf Fotoreisen weiter. Lass dich von mir anstecken!

  • Diese Ausstellung kann ich nur empfehlen! Ich finde, sie ist sehr interessant aufgebaut und sie macht Lust auf Schwarz-Weiß-Fotografie.

    • Ja, es ist eine tolle Ausstellung. Und ich gebe dir recht: Sie macht Lust auf Schwarz-Weiß. Ich werde mich auch wieder mehr damit beschäftigen.

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    Das sagen Teilnehmer zu meinen Kursen

    Dein Aufbau, deine Tipps und Erklärungen sind genial!

    Liebe Helga,
    ich möchte dir ein Lob aussprechen: Auch wenn da viel schöne Arbeit und reichlich Unbekanntes auf mich wartet, dein Aufbau, deine Tipps und Erklärungen sind genial! Wieviel Arbeit du da reingesteckt hast, Respekt!

    Klaus

    Äußerst praktische und gut strukturierte Lernmethode

    Äußerst praktische und gut strukturierte Lernmethode für Adobe Lightroom

    Ich finde, dass diese Variante Lightroom zu erlernen, einfach und effizient ist. Da es verschiedene Suchkriterien gibt, findet man das jeweilige Video sofort. Die Videos sind kurz gehalten, aber sehr praktisch bezogen. Somit gelingt es, das Erlernte sofort in den eigenen Bildern umzusetzen. Ich empfinde, dass der Lernprozess sukzessive ohne großen Aufwand erfolgt. Der beste Service ist für mich jedoch, dass es etwa jeden Monat eine kostenlose Online-Fragerunde gibt.

    Gabi

    Ich bin schlichtweg .....sprachlos!!!

    Ich bin schlichtweg .....sprachlos!!! Ich möchte mich für den unglaublich guten Kurs bei Dir bedanken. Ich bin schlichtweg .....sprachlos!!!, über die Fülle an Anregungen und welchen Motivationsschub dieser Kurs bei mir bewirkt.

    Ingrid
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