PferdeAugenBlicke von Ruth Marcus, Ein Beitrag von foto.kunst.kultur

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Die Welt der Tierfotografin Ruth Marcus

Ich gebe zu: Ich kommentiere so gut wie nie einen Beitrag im Internet und schon gar nicht schreibe ich Fotografen oder Autoren an, wenn mir ihre Fotos oder Beiträge gefallen (oder mißfallen). Eine der großen Ausnahmen war ein Film mit der Tierfotografin Ruth Marcus, auf den ich vor ein paar Jahren im Netz gestoßen bin. Der sprach mir so aus der Seele, dass ich mich dazu einfach äußern musste.

Natürlich habe ich mir damals auch gleich den zweiten Film von Ruth Marcus mit Tipps und Tricks zur Tierfotografie angesehen. Und das, obwohl ich nur sehr, sehr selten Tiere fotografiere. 

Es ist die Person Ruth Marcus, es sind ihre Bilder und ihre Philosophie, die mich sofort angesprochen haben und es nach wie vor tun. 

Ruth Marcus über die Fotografie

"Was ist in der Fotografie wichtig? 
Haben Sie was zu sagen oder haben Sie nichts zu sagen? 
Haben Sie nichts zu sagen, halten Sie am besten den Mund."

Wow! Das bringt es auf den Punkt, oder? Die Bildaussage ist der Kern. Wer sich nicht darüber klar ist, was er mit seinem Foto kommunizieren möchte, wird zwangsläufig ein "nichtssagendes" Bild produzieren.

Es ist wie im richtigen Leben: Es gibt gute Gespräche und Small Talk. Die "guten Gespräche" nenne ich "fotografieren". Solche Bilder haben Tiefe. Small Talk ist "knipsen" (was durchaus auch mal Spaß machen kann).

Ruth Marcus führt weiter aus:

"Noch mehr nichtssagende und scharf fotografierte Bilder braucht kein Mensch.
Das Internet und die Medien sind voll davon.
Was ganz, ganz wichtig ist Ihre persönliche Sicht auf die Welt. 
Wie denken, fühlen, sehen Sie. Darum geht's.!"

Liebe Kursteilnehmer: Hört ihr mich?

Die Bilder von Ruth Marcus

Schau dir unbedingt die Fotos von Ruth Marcus an. Am besten natürlich in ihren Büchern. Oder auf ihrer Webseite. Zur Webseite von Ruth Marcus

Hier drei Beispiele aus dem Buch "Pferdeaugenblicke".

Ruth Marcus
Ruth Marcus
Ruth Marcus

Fällt dir etwas auf? Man könnte die Bilder auch "minimalisitische Tierfotografie" nennen. Hier lenkt nichts ab. Jedes Bild hat einen eindeutigen "König", eine eindeutige Bildaussage. Neutrale Hintergründe und jegliches Fehlen von Elementen, die nicht zum "König" gehöre, sorgen dafür.

Filme mit Ruth Macrus

Zurück zu den o. g. Filmen. Ich habe sie vorhin auf YouTube entdeckt, Keine Frage: Diese Videos muss ich sofort in meinem foto.blog teilen.

Übrigens: Schau dir die Filme auch an, wenn du nicht oder nur selten Tiere fotografierst und in anderen Genres unterwegs bist. Dann werden dir die Tipps zur Tierfotografie natürlich nicht viel bringen, aber es ist einfach spannend, der Fotografin über die Schulter zu schauen und ihre Meinung zur Fotografie zu hören.

Folge Ruth Marcus in ihre Welt der Tierfotografie. 

"Beim Fotografieren geht's um Ihre Sicht auf die Welt.
Was denken, sehen, fühlen Sie.
Wir haben Ihnen heute einen kleinen Einblick gewährt,
wie ich die Welt sehe,
wie ich Hunde fotografiere, was ich empfinde."



Ruth Marcus verrät Tipps und Tricks für die Tierfotografie

Fotografierst du auch gerne Tiere? Dann schau dir unbedingt den folgenden Film an. Die Tierfotografin plaudert aus dem Nähkästchen und nimmt dich mit in ihr Studio.

Die Bücher von Ruth Marcus

Teilnehmer meiner Fotokurse wissen: Ich liebe die Bücher von Ruth Marcus. Sie zählen zu den Büchern in meiner Sammlung, die ich am häufigsten in die Hand nehme. Auch als Nicht-Tierfotografien habe ich viel aus diesen Büchern gelernt und werde es sicher auch weiterhin tun. Für mich sind sie eine Quelle der Inspiration. 

Über zwei Bücher habe ich bereits in meinem foto.blog berichtet:

Der Bericht "Pferdeaugenblicke" enthält auch Fotos, die mir Ruth Marcus freundlicherweise für diesen Bericht zur Verfügung gestellt hat. Unbedingt ansehen!

Danke, liebe Ruth Marcus! 

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