Ruth Marcus: Männer und ihre Tiere - foto.kunst.kultur.

Ruth Marcus: Männer und ihre Tiere

Ruth Marcus: Männer und ihre Tiere

Die Teilnehmer meine Fotokurse wissen: Ich liebe die Bilder von Ruth Marcus. In ihren bezaubernden Buchprojekten widmet sie sich seit Jahren den Vierbeinern. Katzen und Hunde waren u. a. ihre Themen. Ihr großartiges Buch „Pferdeaugenblicke“ habe ich in meinem foto.blog mit einigen Bildbeispielen vorgestellt.
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2013 hat sie auch Männer vor die Linse geholt. Auch wohlgemerkt. Denn so ganz ohne Tiere geht es bei Ruth Marcus nicht.

Das Landsmuseum Koblenz zeigte Bilder aus diesem Projekt in einer Ausstellung:

Ausstellung: Ruth Marcus. Männer und ihre Tiere

Landesmuseum Koblenz | Haus der Kulturgeschichte
25. März bis 27. Mai 2018

 

 

Buch: Männer und ihre Tiere

In dem Buch „Männer und ihre Tiere“ geht Ruth Marcus der Frage auf den Grund, was an der Tierliebe von Männern so besonders ist. „Es gibt sie noch, die guten Männer“ schreibt sie in der Einführung. „Sie schmusen mit Katze, Elefant und Hengst; spielen mit dem Hund, gehen mit dem Papagei ins Bett und heulen mit den Wölfen.“

Letzteres tut Werner Freund. Der heult nicht nur mit den Wölfen, er füttert sie auch. Mit rohem Fleisch und mit dem Mund. Mit der Kamera eindrucksvoll eingefangen von Ruth Marcus.

Der Mann, der mit seinem Papagei ins Bett geht, heißt Daniel. Eines der zartesten Fotos im Buch zeigt Mann und Vogel auf der Matratze. Auf einem anderen Bild zwickt der Papagei Daniel in die Nase. Dieses Shooting muss besonders viel Spaß gemacht haben!

Zu den Fotos erzählt Ruth Marcus im Buch in gewohnt unterhaltsamer Art die Geschichte hinter den Bildern. Wir begegnen Hunden und Katzen, winzigen Farbmäusen und mächtigen Rentieren. Wir erfahren, wie Olli mit seinem Leguan lebt, und Matthias mit seinen Fischen schwimmt. Die Fotografin nimmt uns mit zu den Aufnahmeterminen und gestattet uns in Bild und Text einen Blick hinter die Kulissen.

21 Männer und ihre Tierfreunde hat Ruht Marcus fotografiert. Entstanden sind eindrucksvolle Portraits der Zwei- und Vierbeiner. Die Stars in dem Buch stammen aus dem direkten Umfeld der Fotografin: „Sie wurden mir zugetragen oder sind mir zugelaufen, irgendwo begegnet, immer und überall.“

Nach der vergnüglichen Lektüre bleibt nur eine Frage offen: Wie gehen eigentlich Frauen mit ihren Tieren um? Ein offener Appell für ein neues Buch, liebe Frau Marcus!

Wer das Buch haben will, muss wahrscheinlich schnell sein. Zumindest bei Amazon ist es nur noch über Drittanbieter erhältlich. Dafür aber zu einem sensationellen Sonderpreis.

 

Der versprochene Tipp:

Auf der Webseite von Ruth Marcus gibt es zwei sehr sehenswerte Videos. Sie zeigen beeindruckend, wie die Fotografin mit den Tieren arbeitet.
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