In dieser neuen Reihe in meinem foto.blog stelle ich Kursteilnehmer vor - vor allem aus der Meisterklasse kreative Fotografie. Den Anfang macht Christa Schiffner, treue Teilnehmerin meiner Kurse seit 2012.

Die meisten Leserinnen und Leser haben Christa sicher schon kennengelernt, sei es in einem Kurs oder in der Facebook-Gruppe foto.kunst.kultur, in der sie sehr aktiv ist und mit ihren Bildern immer wieder die monatliche Challenge gewinnt.

Christas Arbeit ist geprägt von Experimenten. Keinem noch so abenteuerlichem Objektiv oder Zubehör kann sie widerstehen. Was mich besonders fasziniert, ist ihre Arbeitsweise. Hat sie ein neues "Spielzeug" (so nennt sie es) ergattert, gibt sie erst Ruhe, wenn sie es vollkommen beherrscht. Bewunderns- und nachahmenswert!

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön, liebe Christa, für deine Treue und natürlich auch dafür, dass du dich für dieses Interview bereit erklärt hast. Ich freue mich auf viele weitere Begegnungen.

Bevor wir Christa zu Wort kommen lassen, schauen wir uns ein paar Bilder von ihr an. Sie hat sie am 25.12.2021 beim Klassentreffen der Meisterklasse vorgestellt.

Projekt: Ruhetag am Viktualienmarkt

aus der Meisterklasse Kreative Fotografie, Modul 7

Kursteilnehmer stellen sich vor: Christa Schiffner im Interview

Was ist dein Motto in der Fotografie? 

Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt (frei nach Pippi Langstrumpf)

Kurzer Steckbrief

Christa Schiffner, München
Beruf: Arztsekretärin (mittlerweile in Rente)

Besuchte Kurse bei foto.kunst.kultur

  • Meisterklasse Kreative Fotografie
  • verschiedene Projekt- und Themenkurse
  • Inselfieber Sylt
  • Fotowoche im Pichlschloss (Steiermark)
  • Kreativ fotografieren und Bildsprache finden
  • Wabi-Sabi
  • Photoshop, Lightroom
  • ...

Die Liste ist lang. Angefangen hat alles mit einem Abendkurs zur Bildkomposition.

Wo würdest du dich in der Fotografie einstufen? 

Antwort Christa: Fortgeschritten
Anmerkung Helga: Das ist die Untertreibung des Jahres. Typisch Christa.

Was fotografierst du am liebsten? Welche Art von Fotografie? Welches Genre?

Ich habe nicht wirklich ein Lieblingsgenre. Sehr gerne fotografiere ich urbane Motive. Wenn experimentelle Fotografie ein Genre ist, dann würde ich das für mich wählen

Du arbeitest gerne in Projekten. Was reizt dich daran besonders? 

Ein Projekt, auch ein kleines, kann ein Thema viel ausführlicher beleuchten. Vor allem ist es mir wichtig, überhaupt ein Thema zu haben. Einzelfotos, auch wenn es gute sind, finde ich nicht so spannend.

Was bedeutet dir die Fotografie? 

Für mich ist sie eine Möglichkeit, in meine eigene Welt der Fantasie einzutauchen und Bilder zu gestalten, die ich in meiner Fantasie sehe.

Wie bzw. wo präsentierst du deine Fotos? 

Eigentlich kaum, ab und zu auf Facebook. Ansonsten "dümpeln" sie auf meinem Rechner rum.

Was ist dein Ziel in der Fotografie? Was möchtest du gerne erreichen? 

Da ich gerne mit Equipment experimentiere, auch mit welchem, dass nicht zum Fotografieren gedacht ist, wünsche ich mir dahingehend noch viele weitere Ideen für neue Experimente.

Das Experimentieren dient mir dazu, mein Motto (ich mache mir die Welt ...) umzusetzen. Denn erst die experimentellen Techniken ermöglichen es mir, aus meinen Fantasiebildern eine Fotografie zu machen.

Welcher Fotograf/welche Fotografin begeistert dich besonders und warum? 

Natürlich die Klassiker, wie Henri Cartier-Bresson, ganz besonders auch Heinrich Kühn. Es gäbe da sicher noch viele zu nennen.

Was mich aber wirklich fasziniert, sind Fotografen, die die Möglichkeit haben oder hatten, mit einer großen Crew zu arbeiten und mit einem eben so großen Equipment und Bilder konstruieren wie eine Filmszene.  Wie z. B. Winston O. Link das mit seinen Eisenbahnbildern gemacht hat.

Welches Fotobuch würdest du den Lesern dieses Artikels empfehlen?

Mit Fotobüchern habe ich mich nicht so sehr befasst, Genesis von Salgado ist ein ganz großartiges Buch.

Mehr noch aber interessieren mich Filme über Fotografen, die zeigen, wie diese Fotografen genau gearbeitet haben und was alles an Equipment etc. zum Einsatz gekommen ist, um zu ihrem Ergebnis zu kommen. Mich interessiert der Weg mehr als das Ziel.

Erzähle uns ein bißchen über dich

In der Schule besuchte ich zwei Jahre lang einen Fotokurs (8. und 9. Klasse, ca. 1968/69). Dabei habe ich u. a. auch gelernt, Fotos zu entwickeln. Das hat mich damals so sehr fasziniert, dass ich der Fotografie bis zum heutigen Tage treu geblieben bin.

In den 80er und 90er Jahren hatte ich leider nicht so viele Möglichkeiten, mich der Fotografie zu widmen, bin aber mit der digitalen Fotografie dann wieder intensiver eingestiegen.

Bei Helga Partikel habe ich viele Kurse besucht, die mich sehr viel weitergebracht haben und bin heute immer noch mit großer Begeisterung dabei.

Kursteilnehmer stellen sich vor

Herzlichen Dank, liebe Christa, dass du den Anfang der neuen Reihe gemacht hast.
Das letzte Wort sollen natürlich deine Fotos haben.

Projekt: Street and Shoes

aus der Meisterklasse Kreative Fotografie, Modul 7

Weitere Bilder/Projekte von Christa

aus den Fotokursen bei foto.kunst.kultur

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Über die  Meisterklasse Kreative Fotografie

Eine kleine Bitte

Wie gefällt dir die Arbeit von Christa bzw. meine neue Blogreihe? Über einen Kommentar würden wir uns sehr freuen. 

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